Warum ist die Sicherheit in Roboterzellen in der Automobilindustrie ein so wichtiges Thema?
Sicherheit hat oberste Priorität im Umgang mit Roboterzellen in der Automobilindustrie, da die Roboter mit hoher Geschwindigkeit arbeiten und bei unsachgemäßer Steuerung eine extreme Gefahrenquelle darstellen. Aufgrund des Gewichts der beteiligten Komponenten, der schnellen Bewegungen und der in den Roboterzellen positionierten automatisierten Werkzeuge besteht kein Zweifel daran, dass praktisch jeder verletzt werden könnte.
Aufgrund dieser Risiken können komplette industrielle Sicherheitssysteme eingesetzt werden, die Folgendes umfassen:
- Physische Absicherung (Zäune): Der Zugang zu allen aktiven Roboterzonen wird untersagt, unabhängig davon, ob er versehentlich oder absichtlich erfolgt, wodurch eine Gefährdung ausgeschlossen wird.
- Lichtvorhänge: Identifizieren Sie das Personal, das eine Gefahrenzone verlässt, und stoppen Sie umgehend alle Aktivitäten und Funktionen des Roboters.
- Sicherheitslaserscanner: Ähnlich wie bei "virtuellen" Zäunen erfolgt dies durch die Überwachung definierter Zonen und die Deaktivierung aktiver Sicherheitsbereiche, die durch Programmierlogik gesteuert werden.
- Notbremsungen: Manuelle Mittel zum sofortigen Stoppen von Maschinenfunktionen im Notfall.
- Sicherheitszertifizierte SPS/Steuerungen: Ermöglicht die Verwendung eines verifizierten, ausfallsicheren Signals und einer entsprechenden Logik in Verbindung mit Industriestandards.
Diese Systeme eignen sich hervorragend, um menschliche Arbeitskräfte fernzuhalten und zu schützen und gleichzeitig den Robotersystemen ein effizientes und zuverlässiges Arbeiten zu ermöglichen.
Wie gewährleisten diese Systeme den Schutz der Arbeiter im Umgang mit leistungsstarken Robotern?
Industrielle Sicherheitssysteme sind unerlässlich, um Arbeiter in Umgebungen mit Industrierobotern zu schützen, insbesondere im Automobilsektor. Sicherheitssysteme dienen der Gefahrenerkennung und dem Stoppen von Roboterbewegungen sowie dem Schutz von Menschen vor Gefahren. Eine Roboterzelle verfügt über zahlreiche integrierte Sicherheitsfunktionen; sie ist so konzipiert, dass Risiken reduziert und ein sicherer Arbeitsplatz proaktiv und reaktiv gewährleistet wird.
Zu den wichtigsten Möglichkeiten, wie Sicherheitssysteme die Sicherheit der Arbeiter gewährleisten, gehören:
- Automatisierte Erkennung von Gefahrensituationen; eine Lichtschranke und Sicherheitslaserscanner können jedes Eindringen in einen Bereich erkennen, der vom Roboter erreicht werden könnte. Dadurch stoppt der Roboter die Bewegung sicher und ohne physischen Kontakt.
- Kontrollierter Zugang; verriegelungsschalter und physische Schutzvorrichtungen tragen lediglich dazu bei, den Zugang zur Roboterzelle zu beschränken, wenn der Industrieroboter ausgeschaltet ist oder sich in einem sicheren Zustand befindet.
- Notfallintervention: Für den Fall gefährlicher Situationen stehen den Arbeitern gut sichtbare Not-Aus-Schalter zur Verfügung, mit denen sie alle Maschinen abschalten können.
- Kontinuierliche Überwachung: Sicherheitszertifizierte SPS-Steuerungen überwachen alle Sicherheitskomponenten der Roboterzelle und ermöglichen eine sofortige Reaktion auf Fehler oder unsichere Umgebungsbedingungen.
- Einhaltung der Vorschriften: Sicherheitssysteme werden so konstruiert, dass sie die entsprechenden Sicherheitsstandards (z. B. ISO 13849, ANSI/RIA) erfüllen, um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten und den Bedienern Sicherheit zu bieten.
Welche Arten von Sicherheitskomponenten (Lichtschranken, Scanner, Not-Aus-Schalter) werden typischerweise verwendet?
Industrielle Sicherheitssysteme, die in robotergestützten Fertigungszellen in der Automobilindustrie von entscheidender Bedeutung sind, dienen dem Schutz von Personen vor den potenziellen Gefahren von Hochgeschwindigkeits- und Hochleistungsmaschinen. Diese Systeme bestehen aus verschiedenen komplexen Komponenten, die unsichere Zustände erkennen, bei Bedarf die Anlagen abschalten und einen sicheren Bereich um die Roboteranlagen schaffen. Der Einsatz industrieller Sicherheitssysteme ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, um Risiken zu minimieren, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil für einen reibungslosen und sicheren Produktionsablauf.
Gängige Sicherheitskomponenten:
- Lichtvorhänge - Lichtvorhänge sind unsichtbare Lichtstrahlen und gehören zu den Sicherheitssystemen in der Industrie. Wird der Lichtstrahl unterbrochen, stoppen die Zuführungen die Maschinen automatisch und schaffen so einen berührungslosen Sicherheitsbereich um einen Roboter.
- Sicherheitslaserscanner - Sicherheitslaserscanner sind ein weiterer Bestandteil industrieller Sicherheitssysteme. Sie erzeugen zweidimensionale Sicherheitszonen und stoppen die Bewegungen von Robotern, sobald ein Objekt in den definierten Bereich eindringt. Dadurch bieten sie Flexibilität und Intelligenz im Bereich der Sicherheit.
- Not-Aus-Taster (Not-Aus-Schalter) - sie sind Bestandteile industrieller Sicherheitssysteme. Not-Aus-Schalter ermöglichen es einem Arbeiter, im Notfall die Stromversorgung des Systems sofort zu unterbrechen.
- Physische Absicherung (Zäune oder Barrieren) - es sorgt für eine mechanische Trennung von Menschen und Maschinen, um die Wahrscheinlichkeit eines versehentlichen Kontakts zu verringern.
- Sicherheitszertifizierte speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) - sie werden zur Steuerung und Koordination aller Sicherheitseinrichtungen eingesetzt. Sicherheitszertifizierte SPS überwachen die Sicherheitskreise, um die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften für die Systeme zu gewährleisten.
- Verriegelungsschalter - sie sind auch Bestandteil vieler industrieller Sicherheitssysteme. Verriegelungsschalter verhindern letztendlich den Zugang zu den Roboterbereichen und schalten die Stromversorgung ab, wenn Sicherheitstüren oder -abdeckungen entfernt werden.